«

Realschule Rutesheim

Englandfahrt 2017

Vom 22.07. - 27.07.2017 waren 46 Achtklässler zusammen mit Frau Jeschner, Herrn Hadasch und Frau Scholder in England unterwegs, dieses Mal in Gastfamilien in der Nähe von Brighton. Alle Schüler waren sehr begeistert von ihren Gastfamilien; eine Gruppe von 4 Jungs durfte den Lehrern am Ende der Fahrt sogar ausrichten, dass sie die nettesten und wohlerzogendsten Gastkinder gewesen seien, die die Familie je hatte!

Bei schönstem Wetter besichtigten wir am ersten Englandtag die Hafenstadt Portsmouth und die HMS Victory - ein beeindruckendes Schlachtschiff, mit dem Captain Nelson seine siegreiche Schlacht in Trafalgar gewann; er selbst erlag jedoch seinen Verwundungen und verstarb nach langem Todeskampf. Anstelle der üblichen Seebestattung, bei der man den Leichnam in die Hängematte des Verstorbenen einnähte, wurde er in einem Fass Rum konserviert und in diesem nach Hause transportiert. Ein Workshop zum Thema Sklaverei und eine Hafenrundfahrt ergänzten das Kapitel der englischen Seefahrt.

Gerne wären wir anschließend noch durch das schöne Städtchen Portsmouth gebummelt, doch leider mussten wir uns beeilen, um auf dem Rückweg noch Zeit für eine Besichtigung von Arundel Castle zu haben.

Das noch immer bewohnte Schloss und seine Gärten entschädigte alle. Schon beim ersten Anblick der großen Mauern waren einige der Jungs sich einig: "So ein riesiges Schloss ist unbezahlbar, sowas kann man nur erben." Während die Jungs spekulierten, ob die Degen in der Serie Games of Thrones verwendet wurden, waren die Mädels eher vom Glanz des gedeckten Tisches angetan.

Am nächsten Tag bummelten die Schüler durch die Oxford Street in London. Viele Mädchen gönnten sich einen Einkauf in Victoria´s Secret. Die Tower Bridge war ihren Besuch wert und der Shakespeare Workshop im Globe Theatre eine gute Gelegenheit, mit viel Spaß zu erleben, wie gut man schon englisch sprechen und verstehen kann.

Zum Entspannen war am Donnerstag in Brighton Gelegenheit: Dort gab es leckere Fish n´Chips, Chillen am Strand und eine Wanderung entlang der weißen Klippen - Herr Hadasch und zwei Jungs stürzten sich sogar trotz des kühlen, windigen Wetters mutig in die Meeresfluten.

Bevor sich die Schüler am letzten Tag noch einmal in London am Piccadilly Circus mit Shopping vergnügen durften, gab es noch ein kleines, genussvolles Highlight aus der Englandkasse: ein köstliches Eis in Rosenform in der Amorino Eisdiele am Leicester Square. Danach führte unsere Tour am Buckingham Palace, Westminster Abbey und den Houses of Parliament vorbei.

Schließlich kam das, worauf viele sich die ganze Zeit am meisten gefreut hatten: ein Besuch in den Horrorwelten der London Bridge. Dieser Programmpunkt sorgte allerdings nicht nur für einen angenehm schauerlichen Grusel, sondern führte bei manchen auch zu Tränen... . Beim entspannten Schlendern auf der schönen Uferpromenade entlang der Themse konnten sich die aufgeschreckten Gemüter wieder etwas erholen. Vom London Eye brachte uns ein Themseboot entlang vieler Sights zurück zur 02 Arena, von wo aus wir unsere 17- stündige Busfahrt nach Hause antraten. Die Englandfahrt wurde für uns alle ein unvergessliches Erlebnis. Es ist schön, mit so vielen gutgelaunten und zufriedenen Schülern unterwegs zu sein. 

                                                                                                  

E.Scholder

Schulsozialpreis für Tim Striegel

Schulsozialpreis 2017 b2

Tim Striegel hat sich im Laufe seines Schullebens von Klasse 6 bis 10 durchgehend in den verschiedensten Bereichen des Schullebens engagiert. Egal ob Schülerbibelkreis, Erste Hilfe Kurs, Musical, Rockband, Schülercafe oder Schülersprecher, Tim war immer mit ganzem Herzen dabei und ist somit auch ein Vorbild für unsere Schülerinnen und Schüler. Er hat das Schulleben an der Realschule Rutesheim aktiv mitgestaltet und dafür sind wir ihm sehr dankbar. Mit dem gelungenen Realschulabschluss verlieren wir leider einen unserer Aktivposten und wünschen Tim für seine Zukunft alles Gute.

J. Fuchs

1250 Jahr Feier - RS Rutesheim bewegt den Umzug und rockt das Festzelt

Umzug

Die Realschule Rutesheim ist eine Schule die bewegt, was sie mit einem farbenfrohen Auftritt beim Umzug zur 1250 Jahr Feier eindrucksvoll unter Beweis stellte. Selbst sintflutartige Regenfälle konnten die gute Stimmung nicht trüben. Ganz im Gegenteil, je stärker der Regen, desto lauter und fröhlicher agierten die Teilnehmer der Realschule. Die Schülerinnen und Schüler trotzten zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern den widrigen Umständen und ließen sich nicht aufhalten.

Band

Im Anschluss heizte die Rockband "High Voltage" der Realschule im Festzelt gut ein, so dass die nassen Klamotten absolut kein Problem waren. Selbst durch technische Probleme ließ sich die Band nicht ausbremsen und auch unsere jüngsten Bandmitglieder agierten auf der Bühne wie Profis. Durch die hervorragende Arbeit von Herr Serr und Herr Löschmann waren unsere Musiker absolut top vorbereitet.

Ein herzliches Dankeschön an alle Planer, Organisatoren und Mitwirkende für die tolle Arbeit und den gelungenen Auftritt der Realschule bei der 1250 Jahr Feier der Stadt Rutesheim.

J. Fuchs

Sportabzeichen 2017

Radeln für die Umwelt - WIR machen wieder mit

19.06. - 09.07.2017

Auch dieses Jahr nimmt unsere Schule wieder an der „Stadtradel-Aktion“ teil: In 21 aufeinanderfolgenden Tagen sollen mit dem Fahrrad so viele Kilometer wie möglich gefahren werden. Wir hoffen, dass sich erneut viele SchülerInnen und Eltern unserem Team anschließen und sich an dieser Umweltschutz-Kampagne beteiligen werden. Es gilt das Motto: „Je mehr sich beteiligen, desto besser.“ Schulintern werden  am Ende die besten Klassen ermittelt, die für ihr besonderes Engagement auch eine kleine Anerkennung erhalten. Unsere Platzierung innerhalb der Gemeinde Rutesheim kann nach der Aktion auf www.stadtradeln.de eingesehen werden.

Also Helm auf und viel Vergnügen und vor allen Dingen eine unfallfreie Fahrt!

Die Abschlussprüfungen stehen ins Haus!

MM1

Um die Zehntklässler zu unterstützen, hat sich die SMV eine „Mut mach – Aktion“ überlegt und überraschte diese am ersten Tag der Prüfungen mit motivierenden Bannern, frischem Obst, selbstgebackenen Kleeblattkeksen und Traubenzucker.

Nun bleibt uns nur noch "Daumen drücken" und hoffen, dass unsere Aktion fruchtet und alle 10er die Prüfungen erfolgreich absolvieren.

 

1. Platz beim Schulwettbewerb 2016

Ein sensationeller Erfolg

Realschule Rutesheim 114 Sportabzeichen

Die Statistik für das Sportabzeichen-Jahr 2016 liegt vor und damit ein unglaublich tolles Ergebnis für unsere Schule:

Im Wettbewerb der Schulen belegen wir mit 114 erworbenen Sportabzeichen bei einer Beteiligung von 14 Schulen im Sportkreis Böblingen den 1. Platz. Auf dieses Ergebnis dürfen wir sehr stolz sein.

Das Sportabzeichen gilt als höchste Auszeichnung außerhalb des Leistungssports. Deshalb wird der Wettbewerb auch als „Olympiade des kleinen Mannes“ bezeichnet.

Ein herzlicher Glückwunsch und ein dickes Dankeschön gehen an alle Schülerinnen und Schüler sowie an alle Sportkolleginnen und -kollegen, die durch ihr Engagement zu diesem tollen Erfolg beigetragen haben.

Das Sportabzeichen-Jahr 2017 hat begonnen. Nehmen wir also die Herausforderung erneut an! Vielleicht erwirbt sogar die eine oder andere Lehrkraft das Sportabzeichen 2017. Es wäre auf alle Fälle ein Novum an unserer Schule.

Wer sich über seine persönlichen Anforderungen informieren möchte, kann dies unter www.sportkreis-bb.de oder über die Sportlehrerinnen und Sportlehrer gerne tun.

G. Hahn

Lesenacht für die 5c

LN01

Vom 30.3. auf den 31.3.2017 veranstalteten die Lesescouts der Klassen 7a & 7b mit Frau Gerwig und Herrn Hadasch eine Grusel-Lesenacht für die 5c. Zuerst gab es ein leckeres Abendessen, dann wurden die Kinder durch das Buch "Hexen hexen" von Roald Dahl  zu HexologInnen ausgebildet. Sie lernten somit die Merkmale einer echten Hexe und mussten dies bei verschiedenen Stationen unter Beweis stellen: Sie sollten Hexenfraß essen (Tränen eines Grunzers, Blut eines Klatschmaulklauers und Gehirn eines Katzenknilches), ihren magischen Spruch aufschreiben, ein Gruselbuch lesen und sie sollten an Riechproben riechen [Aber Hexen haben einen verkehrten Geruchssinn, d. h. alles was für uns gut riecht, riecht für sie schlecht (edles Grunzerparfüm und neuestes Krabbelspitzer-Duschgel)]. Außerdem mussten die Lehrlinge Amulette basteln, (zum Schutz vor Hexen), auf Patrouille gehen, nach Hexen Ausschau halten und Tierwesen erkennen und zeichnen. Jedes Kind erledigte zum Glück alle Stationen hervorragend und ist nun über Hexen informiert. Nach der Nachtwanderung gab es noch einen hervorragenden Mitternachtssnack und um ca. 3 Uhr waren alle, bis auf Frau Gerwig und Herr Hadasch, im Bett.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Mitwirkenden bedanken: Den Eltern fürs Kochen, der Bücherei für die bereitgestellten Bücher, der Schulleitung für das Einverständnis und natürlich Frau Gerwig und Herrn Hadasch (Klassenlehrer), denn ohne sie wäre dies nicht möglich gewesen.

Ina Zeltwanger, 7b

MM6

Schüleraustausch Frankreich

Eifelturm

In der Woche vor den Osterferien fand in Kooperation mit dem Gymnasium der Französisch-Schüleraustausch  mit unserer Partnerschule  „Lycée Polyvalent Henri Avril“  in Lamballe, Bretagne, statt.

Ein abwechslungsreiches Programm erwartete uns:  die Teilnahme am französischen Unterricht,  der Besuch einer Crêpes-Manufaktur  und des „Maison de la Baie“ mit seinen Informationen zur örtlichen Fauna und Flora, ein Ausflug zum Mont Saint Michel, nach Saint Malo und zu dem mittelalterlichen Städtchen Dinan.  Ein Höhepunkt der Reise war eine Kajakfahrt auf dem Meer. Daneben blieb auch noch genügend Zeit für eigene Unternehmungen mit den französischen Austauschschülern.

Auf der Hin- bzw. Rückfahrt mit der Bahn nutzten wir die Zwischenstopps in Paris zu Abstechern nach Notre Dame und zum Eiffelturm.

M. Johanson

Die Klasse 5b bei der Waldputzaktion

Putzete 1

Ausgestattet mit Warnwesten und Arbeitshandschuhen machten wir uns vom Bauhof aus auf den Weg zu unserem „Einsatzgebiet“. Auf Wegen und Wiesen in und um Rutesheim suchten wir nach Unrat und Müll, der in der Natur nichts zu suchen hat. Als Dankeschön für unsere Arbeit bekamen wir von der Stadt Rutesheim anschließend einen warmen Imbiss. Es war eine gelungene Aktion, die viel  Spaß gemacht hat. Am Ende waren sich alle einig: WIR werfen unseren Müll nicht in Wald und Flur!

M. Johanson

Mont Saint Michel

RS Rutesheim rockt das Bürgerfest 2017

High Voltage 1
High Voltage 2

Am 18 März fand erneut das Bürgerfest der Stadt Rutesheim in der neuen Bühlhalle statt. Neben Vereinen, Parteien und Organisationen präsentieren sich hier auch die Schulen des Schulzentrums. Highlights des Programms waren sicherlich die Tanzgruppen und vor allem auch die Rockband „High Voltage“ der Realschule Rutesheim. Unter der Leitung von Herrn Serr und Herrn Löschmann hat sich die Band in Rutesheim mittlerweile einen guten Namen erarbeitet und hat einige Hits im Gepäck. Neben Boss Hoss wurde auch der Titel „I Need A Dollar“ präsentiert und von unserem Schulträger auch richtig interpretiert. Im Namen der Stadt wurde von Herrn Killinger eine kleine Spende übergeben, die wir gut brauchen können und selbstverständlich gleich wieder in unsere Band investieren. Sollten Sie Lust auf die Realschule Rutesheim und High Voltage bekommen haben, können Sie uns gerne an unserem Tag der offenen Tür am 31. März besuchen. Sie haben außerdem die Möglichkeit „High Voltage“ bei der 1250 Jahr Feier der Stadt Rutesheim, sonntags im Festzelt, zu erleben. Gute Laune garantiert!

High Voltage 3

Freude am Lesen – Stiftung Lesen an der Realschule Rutesheim

Lesescouts

Dass Lesen leider immer uninteressanter für Kinder und Jugendliche wird, ist sehr bedauerlich. Die Realschule Rutesheim versucht mit den Lese-Souts das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Lesen (wieder) zu wecken. Hierzu kam Frau Evelyn Gangl von der Stiftung Lesen an die Schule, um die Lese-Scouts unter der Regie der Deutschlehrerin Ingeborg Gerwig bei ihrer tatkräftigen Arbeit zu unterstützen. „Kinder sind viel interessierter, wenn ältere Schülerinnen und Schüler ihnen Bücher empfehlen, als wenn das Erwachsene machen“, sagt Evelyn Gangl und lobt den Einsatz der Siebtklässlerinnen, die den Job der Lesescouts an der Realschule innehaben.

Wie man richtig in ein Buch eintaucht, wie man das, was man darin findet an jüngere Schülerinnen und Schüler vermittelt, sie für ein Buch begeistert und somit ihr Leseinteresse nachhaltig fördert, erfahren die Lese-Scouts beim Besuch der Leseexpertin. Eifrig sind sie am Werk und greifen jeden Tipp, den Gangl ihnen gibt auf. In einer Lesenacht mit der Klassenstufe 5 wollen die Lesescouts dann jüngeren Schülerinnen und Schüler der Realschule mit dem Lesevirus zu infizieren. Aber nicht nur Lesenächte stehen auf dem Programm der Lese-Scouts: Am Schuljahresbeginn führen sie neue Schülerinnen und Schüler durch die Stadtbibliothek, um den Zugang zu selbiger zu eröffnen. So ist es doch für viele Schülerinnen und Schüler das erste Mal, dass sie in einer Bibliothek sind. Neben regelmäßigen Veranstaltungen in der Schule sind die Lese-Scouts immer auch Ratgeber für das nächste spannende Buch und bieten viele Angebote für die neuen Leseratten an.

Insgesamt haben 50 Schulen in Baden-Württemberg den Zuschlag für die Ausbildung der Lese-Scouts erhalten. Eine davon ist die Realschule. Die Stiftung Lesen setzt sich bundesweit für Lesefreude bei Jung und Alt ein. Prominente wie zum Beispiel der Fußballer Philipp Lahm, die Schauspielerin Maria Furtwängler und die Autorin Cornelia Funke setzen sich für die Stiftung ein.

Platz 1 beim Planspiel Börse

Von insgesamt 125 Schülergruppen, die aus dem Landkreis Böblingen am Planspiel Börse der Kreissparkasse Böblingen teilnahmen, hat eine Gruppe der Realschule den ersten Platz belegt.

Das Planspiel Börse ist ein Online-Lernspiel und ein Wettbewerb, bei dem mit virtuellem Kapital an der Börse gehandelt wird.  Der simulierte Wertpapierhandel unterstützt das Verständnis von wirtschaftlichen Zusammenhängen und vermittelt Grundkenntnisse rund um das Börsenwissen. Viele Wirtschaftsthemen können so auf spielerische Weise erkundet werden.  Der Wettbewerb dauert rund zehn Wochen, in denen die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Startkapital von 50.000 € zu realen Börsenkursen handeln. Es gewinnt das Team, welches durch den Kauf und Verkauf von Aktien den größten Wertzuwachs im virtuellen Depot erzielt. In diesem Jahr war dies das Team „HBB“ von der Realschule Rutesheim. Bei einer offiziellen Feier im Gebäude der Kreissparkasse Böblingen erhielten Giulia Rosinski, Tim Wilde, Julia Liese, Michael Vlachos und Nihat Bulduk ihre Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 400 € vom Vorstand der Kreissparkasse ausgehändigt. Wir sind sehr stolz und gratulieren recht herzlich zum ersten Platz!

Nicht vergessen werden soll aber auch unserer Lehrer Herr Kunz, der im Lehrerwettbewerb den zweiten Platz belegte: Herzlichen Glückwunsch!

Wirtschaft verstehen, begreifen, hautnah erleben, dabei sogar Spaß haben und sogar einen Preis gewinnen – so kann Schule auch sein!

Realschule Rutesheim in geheimer Mission bei den Prototypenbauern

Proceda 2
Planspiel Börse

Streng geheim sei alles, sagen die Schülerinnen und Schüler der Realschule Rutesheim, als sie vom Berufsorientierungs-Praktikum bei proceda berichten. Man müsse das Handy abgeben, damit keine Fotos gemacht werden könnten, aber das sei klar, bei den tollen Fahrzeugen, die in den Hallen der Firma stünden – die Augen der Praktikanten leuchten. Dieses Leuchten stellt sich immer bereits während der Firmenvorstellung in der Schule ein. Auszubildende der Firma proceda Modellbau kommen in jedem Schuljahr an unsre Schule um die Berufe vorzustellen, die man dort erlernen kann. Dies tun sie nicht nur durch bloßes Berichten, sondern auch ganz praktisch. Die Schülerinnen und Schüler können beim Drahtbiegen ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen und an kleinen Modellen erfahren, was sie bald im Praktikum an großen Fahrzeugen erproben dürfen. Bei all dem erfahren sie: Die Ausbildung bei proceda Modellbau ist vielschichtig, interessant und bestimmt nicht langweilig.

Diese durchweg praktische Kooperation, die zwischen der Firma proceda Modellbau GmbH und der Realschule Rutesheim schon seit Jahren besteht, wurde nun endlich in einen offiziellen Rahmen gebracht. Am Mittwoch, den 14.12.2016 waren Geschäftsführer Matthias Berner, Daniel Drews (Leiter Modellbau) und der Ausbildungsleiter Herr Berthold an die Realschule gekommen um den Vertrag zur Bildungspartnerschaft zu unterzeichnen. Im Rahmen der offiziellen Unterzeichnung umriss Berner in einem kurzweiligen Vortrag das Portfolio von proceda und man merkte deutlich, dass die Leidenschaft, mit der er dies tat im Unternehmen wurzelt, welches er vertritt.

„Mit der Bildungspartnerschaft ist nun das offiziell, was schon lange besteht: Ein kooperatives Miteinander um den Schülerinnen und Schülern einen erweiterten Horizont im Bereich Ausbildungsberufe und letztlich die Chance auf einen guten Ausbildungsplatz zu eröffnen“, meinte Frau Rosenau. In den letzten Jahren haben immer wieder Schülerinnen und Schüler unserer Schule nach einem BORS-Praktikum ihren Ausbildungsvertrag mit dem innovativen Unternehmen geschlossen und dies soll durch die Bildungspartnerschaft auch fortan Bestand haben.

Wir freuen uns sehr über die neue Bildungspartnerschaft und die gute Zusammenarbeit mit proceda!

Proceda 1

Zeitzeugin an der RS Rutesheim

Rosenzweig1

Lasst so etwas nie wieder geschehen!

Es ist ganz still bei den 75 Zehntklässlern der Realschule Rutesheim, als die 86-jährige Judith Rosenzweig über ihre Zeit in Theresienstadt berichtet und wie sie Auschwitz und den Todesmarsch überlebte. Die Schüler sind beeindruckt von der gebrechlich wirkenden Frau, die ohne Notizen und mit fester Stimme Einblicke in ihr erschütterndes Leben gibt.

Sie ist erst 11, als man sie zusammen mit ihrer ganzen Familie aus der Heimat in der Tschechoslowakei ins Sammellager nach Theresienstadt bringt. Dort ist es einigermaßen erträglich, auch wenn sie mit 29 gleichaltrigen Mädchen auf engstem Raum zusammenleben muss, denn es ist das Vorzeigelager der Nationalsozialisten, die dort einen Propagandafilm drehen, für den sie das Rote Kreuz einladen und deshalb keine offensichtlich schlimmen Menschenrechtsverletzungen sichtbar machen wollen.

1944 wird die ganze Familie jedoch in einem Viehwagen nach Auschwitz deportiert, wo Todesarzt Mengele und andere bei der Ankunft mit einer Handbewegung nach rechts oder links über Leben oder Tod der Gefangenen entscheidet. Ihren Vater sieht Judith dort zum letzten Mal. Auch ihre Mutter wird für die Gaskammer aussortiert, doch diese fleht die Wachleute so lange an und versichert ihnen, noch arbeitsfähig zu sein, bis ein kleines Wunder geschieht und sie zu ihren Töchtern zurückkehren darf.

In eisiger Kälte müssen die Mädchen und Frauen in leichter Bekleidung Gräben ausheben, um Fallen für Panzer zu bauen. Als der Boden so gefroren ist, dass nichts mehr geht, schlagen sie im Wald Bäume, um die Fallen damit abzudecken. Es dauert nicht lange, bis Rosenzweig so erschöpft und ausgehungert ist, dass sie bei den teils stundenlangen Appellen in eisiger Kälte oft ohnmächtig wird. Würden Mutter und Schwester sie nicht heimlich von hinten stützen, würde auch sie in die Gaskammer abtransportiert.

Der Krieg ist für die Deutschen bereits verloren, als alle Lagerinsassen in ein anderes Lager verlegt werden. Tausende von Menschen bleiben auf dem tagelangen Todesmarsch schwach und erschöpft am Wegesrand liegen. Es ist für Rosenzweig bis heute ein Rätsel, wie die Soldaten es fertigbringen, all die erschöpften und wehrlos Daliegenden zu erschießen.

Dann kommt die Befreiung durch die britischen Soldaten. Diese ekeln sich so sehr vor den ausgemergelten, verlausten Lagerinsassen, dass Rosenzweig miterleben muss, wie ein Soldat sich weigert, ihrer sterbenskranken Mutter beim Aufstehen zu helfen. In den umliegenden Dörfern erbettelt die inzwischen 15-Jährige etwas Grieß für ihre Mutter. Als sie zurückkommt, ist die Mutter bereits verstorben - genau eine Woche nach der Befreiung.

Zusammen mit Bruder und Schwester, die ebenfalls den Holocaust überleben, kehren sie ins leere, geplünderte Elternhaus zurück. Dort hält Rosenzweig nicht mehr viel. Als absehbar ist, dass der Vater nicht aus dem KZ zurückkommen wird, wandert sie nach Palästina aus.

Am 15. Mai 1948 - zur Gründung des Staates Israel -  kommt sie in Tel Aviv an. Ihr Schiff wird mit Bomben beschossen. Auch dort geht der Krieg weiter.

In Israel heiratet sie und bekommt 3 Kinder. Nach dem Tod ihres Mannes vor 12 Jahren übersiedelt sie in ein Heim für Holocaustüberlebende in Haifa, das von der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem finanziert wird. Sie ist sehr dankbar, dort leben zu können. Noch nie hat sie sich so beschützt und sicher gefühlt.

40 Jahre schwieg sie über das Erlebte, denn sie spürte, wie man ihren Erzählungen über die Gräueltaten der Nazis selbst in Israel Skepsis entgegenbrachte. Doch dann wurde ihr klar, dass sie nicht länger schweigen darf, da es auch heute noch Verfolgungen Andersdenkender, Andersgläubiger überall auf der Welt gibt. Deshalb ruft sie den Jugendlichen zu: "Sagt Nein zu Hass, sagt Nein zu Diskriminierung wegen der Rasse oder der Religion! Lasst so etwas nie wieder geschehen!"

Elisabeth Scholder

Badmintonturnier Mädchen

2016M

Am Donnerstag, den 8. Dezember, fand das jährlich ausgetragene Badmintonturnier der Mädchen in der Bühlhalle I statt. Den gesamten Vormittag über traten sowohl im Einzel als auch im Doppel die besten Spielerinnen der jeweiligen Klassenstufe gegeneinander an. Die Mädchen der Klassen 5 hatten ihr Turnier bereits vergangene Woche innerhalb des Sportunterrichts ausgetragen, da sie am Turniertag eine andere Unternehmung geplant hatten.

Im Einzel konnten folgende Siegerinnen ermittelt werden:

5b: Despina

6a: Jolina

7b: Maja S.

Im Doppel setzten sich folgende Siegerpaare durch:

5c: Ejona und Lynn

6b: Viviana und Laura S.

7a: Julia und Sandra

Wir danken den Teilnehmerinnen für die fairen und überaus engagierten Spiele und für den angenehmen Turnierablauf.

Wir freuen uns schon auf die spannenden Spiele im kommenden Schuljahr!

Eure Turnierleitung

G. Hahn

Rad-Event der Klassenstufe 5

Rad 1

Im Rahmen der diesjährigen RadKULTUR-Aktivitäten im Landkreis Böblingen erhielt die Realschule den Zuschlag für ein Rad-Sicherheits-Training, das Rad-Event.

Die Klasse 5a übernahm die Berichterstattung und berichtet wie folgt:

Am Dienstag ging es endlich los. Zwei kurze Filme stimmten uns auf den Vormittag ein. Staunend sahen wir coole Jungs auf Bikerrädern, Familien durch die Nacht radelnd und eine Fahrradmodenschau. Beim anschließenden Fahrradquiz wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Für jede richtige Antwort erhielt die Gruppe einen kleinen Ball. Wir erfuhren wie das erste Fahrrad, das gebaut wurde, einmal aussah, dass wir eine Nummer in den Fahrradrahmen eingravieren lassen können und was wir alles im Straßenverkehr als Radfahrer beachten müssen. Nach der Theorie wartete auf uns die Praxis. Gemeinsam radelten wir von der Mensa zum Sportplatz, wo wir an drei Stationen unser Können beweisen konnten.

An der ersten Station waren Becher V-förmig aufgestellt. Wir fuhren hindurch, ohne diese zu berühren. Dabei mussten wir auch korrekt abbiegen, einen Ball aufnehmen und diesen in einen Eimer werfen. Natürlich alles ohne abzusteigen!

An der  zweiten  Station fuhren wir im Slalom zwischen eng stehenenden Hütchen hindurch. Am Ziel angekommen, erwartete uns ein Wettfahren der besonderen Art. Der langsamste Fahrer sollte der Sieger sein.

An der dritten Station wurde unser Fahrrad  dann überprüft. Sind die Bremsen in Ordnung, ist ausreichend Luft im Reifen, funktioniert die Beleuchtung  und ist die Kette geschmiert?

Zum Schluss erhielten wir alle ein Schnappreflektorband als Erinnerung.

Klassen 5a, 5b, 5c

Infotag Bauausbildung

Bau1

Am Dienstag, den 25.10.2016, fand im Ausbildungszentrum für Stuckateure der 16. Infotag Bauausbildung statt. Um 13.30 Uhr machte sich eine Gruppe interessierter 9. Klässler zusammen mit Frau Frey und Frau Sülzle auf den Weg nach Leonberg. Dort wurden wir schon von Auszubildenden und Berufsschullehrern erwartet.

Zu Beginn gab es einen interessanten Vortrag mit Videos, Bildern und Informationen zu verschiedenen handwerklichen Berufen. Danach wurden wir von den Stuckateur-Azubis aus dem zweiten Lehrjahr durch die Werkhallen des Ausbildungszentrums geführt und haben weitere Infos zu den Berufen sowie praktische Tipps erhalten. Außerdem durften wir verschiedene Dinge, wie z.B. Formen aus Gips gießen, eine Mauer bauen, ein Schubkarrenrennen oder den Umgang mit Hammer und Nagel direkt selbst ausprobieren. Zur Erinnerung nahmen wir unsere selbsthergestellten Kunstwerke mit nach Hause.

Die Schülerinnen und Schüler hatten einen abwechslungsreichen und informativen Nachmittag.

Lena Sülzle (Praktikantin Schulsozialarbeit)

Einschulung an der Realschule

ES1

Bustraining für die 5er

Bustraining

Zum Schuljahresbeginn durften unsere neuen Fünftklässler ein wieder interessantes Bustraining erleben.

Es ist sehr wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler einmal in Ruhe erfahren, warum es wichtig ist, sich richtig an der Bushaltestelle bzw. beim Ein- und Aussteigen zu verhalten.

Die Trainerin Frau Geiger veranschaulichte auf spielerische Art gefährliche Situationen im und am Bus. Besonders eindrücklich waren

  • das Versteckspiel im Toten-Winkel

  • das Überrollen von Kartoffeln, ohne dass dabei etwas im Bus bemerkt wurde

  • das Umwerfen von Pylonen auf dem Bordstein, als der Bus eine Kurve fuhr

  • das chaotische und geordnete Einsteigen in den Bus (Stoppuhr)

  • und die Vollbremsung bei 15 km/h.

Wir bedanken uns bei Frau Geiger für diese kurzweilige Stunde, sowie beim Busfahrer der Firma Wöhr-Tours und bei der Firma Seitter, die kleine Geschenke für uns bereithielt.

Mit einer bunten Feier wurden die neuen Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 am Dienstag, den 13. September  eingeschult. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 haben mit musikalischen Beiträgen, Tanz und einem Theaterstück die neuen FünftklässlerInnen begrüßt und die offizielle Aufnahmefeier lebhaft gestaltet.

Durchweg lächelnde Gesichter fanden sich nicht nur bei den neuen Schülerinnen und Schülern, sondern auch bei den Eltern, die nach dem offiziellen Teil gemütlich bei Kaffee und Kuchen vor dem Schülercafé zusammensaßen. Der „Ständerling“  wird traditionell von den Eltern der Klassenstufe 6 ausgerichtet. Hierfür bedanken wir uns alle recht herzlich und heißen die neuen Eltern an der Realschule herzlich willkommen.

In den ersten drei Schultagen sind die neuen Fünftklässler über den „Sanft Start“ langsam an alle Neuerungen, die sie an der Realschule erwarten, herangeführt worden und so füllen sie bereits jetzt das Schulgebäude mit neuem Leben. In diesem Sinne freuen wir uns auf ein lebendiges und gelingendes Schuljahr und heißen unsere neuen FünftklässlerInnen nochmals herzlich willkommen.